17März
2013

Die Vorbereitungen laufen

In Ausbildungsfahrten mit den Postkutschenpferden gewöhnen wir diese an den Ort, den Verkehr und die Gegebenheiten auf den Touren welche wir mit der Sterngartl-Postkutsche befahren werden.

Die Gewöhnung unserer Postkutschenpferde an die Aufgaben der Fahrten mit der Sterngartl-Postkutsche sind eine wesentliche Tätigkeit in den Vorbereitungen zur Landesausstellung Oberösterreich 2013 welche parallel zur Fertigstellung der Kutsche in der Wagenwerkstatt Andrzejewski laufen. Sind Fahrpferde an neue Umgebungen und Touren gewöhnt, machen wir es ihnen leichter ihre Arbeit zu tun. Sie werden damit auch aufmerksamer auf uns als Fahrer, da sie die Umgebung bereits kennen die sie anderfalls erst durch beobachten und ansehen sich vertraut machen müßten.

Auf diesen Ausbildungsfahrten erkunden wir auch die späteren Touren, welche mit der Sterngartl-Postkutsche während der Landesausstellung Oberösterreich befahren werden, sodaß Änderungen noch zeitgerecht durchgeführt werden können.

Begleiten Sie uns hier nun an einem unserer Wochenenden am dem wir vier der für die Postkutsche bestimmten Pferde in zwei Gespannen durch Bad Leonfelden führen.

Wussten Sie schon?

Schmiergeld

Das Schmiergeld war eine feste Gebühr bei einer Fahrt mit der Postkutsche die jeder Fahrgast zahlen musste, die üblich 12 Kreuzer ausmachte. Diese Gebühr diente für das Schmieren der Radlager der Postkutsche an jeder Poststation um damit ein Festfressen der Räder verhindert, was ein Fortkommen der Postkutsche behindern hätte können. Der Postkutscher war ein Staatsbeamter und für ihn war Bestechlichkeit unter Strafe verboten, somit er auch von einem Fahrgast kein Bestechungsgeld zur rascheren Fahrt annehmen durfte.