Presseunterlagen zur Sterngartl Postkutsche

Die Sterngartl Postkutsche, eine alte Spur auf neuen Wegen

Postkutschen waren bis in die Jahre um 1930 ein gebräuchliches Reisemittel. Nach Plänen aus dem späten 19. Jahrhundert wurde diese Postkutsche, die den Namen der Mühlviertler SternGartl Region trägt, neu bei einem Kutschenhersteller im polnischen Gostyn in traditionellem Wagenhandwerk hergestellt. Der Wagenkörper wie auch die Wagenräder sind aus besten Eschenholz, einzig für die Fahrsicherheit im heutigen Straßenverkehr wurde eine moderne Bremsanlage zugerüstet.

Die Bauart der Sterngartl Postkutsche entspricht einer zu jenen Zeit üblichen Gebirgspostkutsche welche in ihrem Gewicht leichter war, für das Befahren von Steigungen. Mit ihrem Leergewicht von 900kg läßt sich diese Postkutsche daher auch bei verringerter Fahrgastzahl 2-spännig fahren. Bei längeren Fahrten oder einer vollen Belegung mit 14 Personen, Fahrer und Beifahrer inbegriffen, wird diese Postkutsche dann 4-spännig oder 5-spännig geführt.

Als Fahrpferde sind Pferde eingespannt die dem Typ des „Carrossier“ Pferdes entsprechen, dem Pferdetyp der für das Führen von solcherart schweren Wagen aus der Kreuzung von Kaltblut- und Warmblutlinien gezüchtet wurden. Dieser Pferdetyp vereint den ruhigen Charakter und die Kraft eines Kaltblutpferdes mit der Ausdauer und dem Tempo eines Warmblutpferdes, alles Eigenschaften die für den Vorspann an solch‘ eine Kutsche notwendig sind um gleichzeitig Gelände und Distanzen überwinden zu können.

Somit die Sterngartl Postkutsche eine authentische alte Spur ist die von den Postkutschern des Fahrbetriebes der Familie Reingruber, aus der Nähe des oberösterreichischen Kurorts Bad Leonfelden, heute auf neuen Wegen geführt wird.

Fahrten mit dieser Postkutsche sind für Gruppen von 4 bis zu 9 Personen buchbar, eine Fahrt führt eine Stunde in der Umgebung von Bad Leonfelden durch das Gebiet des Brunnwaldes vorbei an den typischen „Stoableß“-Häusern des Mühlviertels. Längere Fahrten oder spezielle Ausfahrten zu Anlässen, Festen oder Feiern sind jederzeit nach Bedarf mit dem Team der Sterngartl-Postkutsche zu vereinbaren.

Internetlink

www.sterngartl-postkutsche.at

Kontakt

Sterngartl Kutscher
Pferdeschlitten- und Pferdekutschenfahrten Familie Reingruber
Ortschlag 3, 4190 Bad Leonfelden
Telefon: 0664 / 510 26 67
Email: kontakt AT sterngartl-kutscher DOT at

Pressefotos

Folgende Fotos sind für die Veröffentlichung, unter Beibehaltung des eingeblendeten Logos unseres Fahrbetriebes, freigegeben. Klicken Sie auf die jeweilige Miniaturansicht um das Foto in voller Auflösung zu erhalten:

Pressefoto: Die Sterngartl Postkutsche in 2-spänniger Anspannung

Pressefoto: Die Sterngartl Postkutsche in 2-spänniger Anspannung

Pressefoto: Die Sterngartl Postkutsche in 2-spänniger Anspannung

Pressefoto: Die Sterngartl Postkutsche in 2-spänniger Anspannung

Pressefoto: Die Sterngartl Postkutsche in 2-spänniger Anspannung

Pressefoto: Die Sterngartl Postkutsche in 2-spänniger Anspannung

Pressefoto: Die Sterngartl Postkutsche in 2-spänniger Anspannung

Pressefoto: Die Sterngartl Postkutsche in 2-spänniger Anspannung

Pressefoto: Die Sterngartl Postkutsche in 4-spänniger Anspannung

Pressefoto: Die Sterngartl Postkutsche in 4-spänniger Anspannung

Pressefoto: Die Sterngartl Postkutsche in 4-spänniger Anspannung

Pressefoto: Die Sterngartl Postkutsche in 4-spänniger Anspannung

Wussten Sie schon?

Schmiergeld

Das Schmiergeld war eine feste Gebühr bei einer Fahrt mit der Postkutsche die jeder Fahrgast zahlen musste, die üblich 12 Kreuzer ausmachte. Diese Gebühr diente für das Schmieren der Radlager der Postkutsche an jeder Poststation um damit ein Festfressen der Räder verhindert, was ein Fortkommen der Postkutsche behindern hätte können. Der Postkutscher war ein Staatsbeamter und für ihn war Bestechlichkeit unter Strafe verboten, somit er auch von einem Fahrgast kein Bestechungsgeld zur rascheren Fahrt annehmen durfte.

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